Der Bionic-Stick ist da!

Heute möchte ich euch Lottes neuestes Spielzeug vorstellen – den Bionic Urban Stick.

Nachdem ich bei Moe & Me davon gelesen habe, habe ich nicht lange gezögert und das gute Stück geordert.
Ganz einfach deshalb, weil Lotte total auf Stöckchen abfährt, sich aber leider nicht immer ein passendes finden lässt. Auf unserer Wiese sind diese Dinger rar gesäht, oft morsch oder zu klein und schnell zu Kleinholz verarbeitet. 😉
Außerdem liebt die Flauschmaus Zerrspiele, die mit einem Stock manchmal, aber nicht immer so gut funktionieren.
Daher dachte ich mir: Dieses Spielzeug passt perfekt zu Lotte!
Widerstandsfähig gegen nagende Hundezähne, lang und vor allem aus ungiftigem Hartgummi.

Ich bestellte den Stick in Größe M – hurra, versandkostenfrei und außerdem überraschend schnell geliefert!

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Der Bionic Urban Stick

Ich nahm das Paket gleich mit auf die Wiese und packte es dort aus.
Leider befand sich daran noch ein Pappschild, befestigt mit zwei Strängen Kabelbinder – ohne Schere nix zu machen!
Dachte ich.
Ich legte den Stick unverrichteter Dinge auf die Bank neben mir. Doch nach kurzer Zeit kam Lotte bereits angetapst und bediente sich einfach selbst.
Das neue Spieli zur Wiese getragen, sich bequem damit Platz gemacht und nach wenigen Minuten war das Pappschild zerfetzt und die Kabelbinder durchtrennt.
Prima: Lotte hat ihr Geschenk effektiv selbst ausgepackt!

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Begeisterung auf den ersten Blick.

Aber nicht nur Lotte findet den Stick super – nein:
Ihr kleiner Spielkamerad, ein Mops, nutzte sofort die nächste Chance, das kostbare Gut zu entwenden, was dementsprechend sehr witzig aussah, da der Stick kaum in das kleine Maul passte.
Auch Lottes andere Hundekumpels nutzten jede Minute, um ihrer Spielkameradin das Teil abzulugsen, es herumzutragen, mit den Zähnen zu traktieren und nicht mehr hergeben zu wollen. 🙂

Mann kann also sagen: Der Bionic Stick löst bei vielen Hunden, egal wie groß oder winzig, offenbar eine große Begeisterung aus!

Apportier-und Spielspaß

Nun zu dem Spielzeug selbst.
Das leuchtende Orange ist eine gut gewählte Farbe, da sich das Spieli auf sämtlich gearteten Böden prima wiederfinden lässt und farblich gut abhebt.
Die Beschaffenheit ist optimal zum Werfen und für Zerrspiele.
Lotte kann den Stick gut greifen und festhalten, anders als bei Stöckchen oder ihrem Tau kann man sich hier eine ordentliche Zerr-Runde liefern!
Weitere Vorteile: Kein Fasern, keine Splitter.
Gegen die kräftigen Beißerchen ist das Hartgummi-Spielzeug bestens gesichert, zumindest habe ich nach häufiger Benutzung noch keine Schäden feststellen können.
Der Stick ist stabil und somit kann auch ein 15-Kilo-Hund daran hängen und ziehen, ohne dass etwas verbiegt oder bricht.

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Gemütliche Gnabbelei im Grünen.

Zum Werfen eignet sich der Bionic Stick sehr gut.
Durch die verdickten Enden ist er in der Mitte leichter und außen schwerer, was sich super auf die Flugkraft auswirkt, wenn man ihn am einen Ende greift.
So ist er viel bequemer zu werfen als der Ball und außerdem kommt er auch weiter.
Noch ein Pluspunkt: Der Gummi federt und der Stick hüpft noch einige Male nach, auch auf weichem Wiesenboden.
Umso besser bei Weitwurf-Noobs wie mir. 😉
Die geriffelte Struktur an den Enden wirkt einem Abrutschen entgegen und ist außerdem prima zum Festhalten mit Hundezähnen geeignet, wenn euer Vierbeiner Zerrspiele ebenso liebt wie meiner.

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Passt optimal in die Schnute.

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Überdies befindet sich an beiden Enden eine Vertiefung, in die man Leckerchen einfüllen kann. Ganz so effektiv wie beim Kong ist es natürlich nicht, aber eine zusätzliche Spielmöglichkeit, über die ich mich sehr gefreut habe. (An dieser Stelle die Anmerkung, dass unser Stick schon ein paar Gebrauchsspuren hat und in neu natürlich besser aussieht 😉 )

Größentechnisch eignet er sich sehr gut für Mittelgroße Wuffer wie Lotte, aber auch größere Hunde hatten viel Spaß damit.
Lediglich für alle, die unter Lottes Größe liegen, sollten es eventuell mit Größe S versuchen.

Größenabgleich:

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Liegt gut in der Hand.

Der Stick hat eine Länge von etwa 25,5cm und mittig eine Breite von ca. 2,2cm.

Unser Fazit

Die 13,90€ haben sich absolut gelohnt!
Keine Stöckchensuche mehr, mehr Erfolg und Spaß für Lotte bei Zerrspielen, Gnabbelfreuden ohne verschluckbare Wollfasern und eine lange Lebenszeit des Spielzeuges.
Ich spreche wohl für Lotte, wenn ich sage: Wir sind zufrieden!

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Die schönsten Bilder sind immer unscharf. Lotte wünscht sich bestimmt einen fähigeren Fotografen!

Der Superhund

Besonders spannend bei einem Hund aus dem Tierschutz ist das langsame Kennenlernen seines kleinen neuen Freundes.

Über Lotte lerne ich wöchentlich Neues. Charakterzüge, Eigenschaften, Ängste und Gewohnheiten tun sich langsam aber sicher immer mehr auf.

Was ich bereits über meinen Hund herausgefunden habe und ob nicht somanche Gemeinsamkeit zwischen mir und Lotte besteht, fasse ich hier mal zusammen.

Lotte ist…

Ein Morgenhund. Ja, wie beide sind uns einig: Morgens zwischen 7 und 9 ist die beste Zeit um den Tag zu beginnen, zu arbeiten, Dinge zu erledigen, Hundekumpels zu treffen und zu toben. An manchen Tagen besticht Lotte durch große Ungeduld. Könnte sie sprechen, würde das etwa so lauten: „Jetzt hör doch endlich mal auf, deinen blöden Kaffee zu trinken! Du brauchst schon tausend Jahre zum Aufstehen und Anziehen! Jetzt mal ehrlich, wie rammdösig kann man denn sein? Siehst du nicht, wie ich mich in den Flur lege und meinen allerbesten Dackelblick aufsetze? Das ist wirklich unglaublich, wie du da noch deine Nase in die Kaffeetasse hängen kannst!“

Eine Mampflokomotive. Egal was, egal wo, hauptsache, man kann essen. Wobei „essen können“ hier auch relativ ist. Offenbar sieht Lotte statt einer Alu-Kugel ein saftiges Stück Pansen, anders kann man sich das vehemente Rumkauen auf Dönerverpackungen nicht erklären. *Staubsaugermodus aktiviert* und in meinem Bezirk hat der BSR keine Arbeit mehr. Nun, wir arbeiten dran!
Zumindest fahren wir beide gleichsam auf eines ab: KÄSE. 😉

Ein Sturkopf. Mich würde es nicht wundern, wenn Lotte irgendwann Bockshörnchen wachsen. Dieser Hund geht gerne seine eigenen Wege und ist ziemlich selbständig. In unsicheren Gebieten, beispielsweise Wäldern, bleibt sie Gott sei dank in meiner Nähe. Aber wenn sie sich sicher fühlt, wird blindlinks drauflos geschnuppert. Madame ist in ihrem Element und Frauchen ist…egal! Ich muss sagen, dass ich ihre unabhängige Art mag. Sie hat ihren eigenen Kopf und umso schöner ist es, wenn ich merke, dass sie auf mich hört und mich als „Autoritätsperson“ anerkennt.
In Punkto Selbstsicherheit kann ich sicherlich noch einiges von ihr lernen, denn auch von größeren Hunden lässt sie sich nicht die Butter (oder besser gesagt: Die leckeren Grill-Abfälle) vom Brot nehmen.

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Warum hören, wenn man schnuppern kann?

 Intelligent. Die kleine Rateromix-Hündin begreift sehr schnell. Das muss nicht heißen, dass sie das Gelernte auch umsetzt, denn wie oben beschrieben hält sie es noch nicht so ganz für nötig, immer meinen Anweisungen zu folgen. Aber mit Klickertraining und etwas Futtermotivation kann man ihr binnen 2-3 kurzen Übungsphasen sehr gut Kommandos beibringen. Trotz allem wäre es bei ihr wohl von Nachteil wenn sie eines Tages begreifen würde, wie man Schubladen öffnet!

Manchmal eine Zicke. Von kleineren oder jüngeren Hunden lässt Lotte sich nichts sagen und zeigt manchmal sehr schnell Grenzen auf. Inzwischen kann ich das ganz gut vorhersehen, wenn sie ihre „Wutbürste“ zeigt. Nicht schnell genug reagiert und sie stürmt auf den kleinen Hund los und zeigt ihm, wo der Hammer hängt. Futterresourcen werden natürlich sowieso ausdauernd verteidigt, besonders der kostbare Müll auf den Wiesen. Dies macht das akribische Einstudieren eines Abbruchkommandos unerlässlich, da sie zeitweise doch zu sehr aufdreht.

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Zeigt auch gerne mal die Zähne.

Ein Zappelphilipp. Stillsitzen? Nö! Hinlegen? Maximal 30 Sekunden, dann geht es aber wieder los. Ich muss gestehen, ein bisschen erkenne ich mich da in ihr wieder. Oder bin ich es, die auf Lotte abfärbt? Wahrscheinlich ist dies auch eine Alters-und Rassenfrage. Jedenfalls ist diese kleine Maus ein einziges Energiebündel auf vier Beinen. Zum Vorteil aber gereicht es, dass sie zu hause am liebsten in ihrem Körbchen entspannt, wenn der innere Gassiwecker nicht gerade klingelt.

Eine Wächterin. Als halber Ratero muss man natürlich eins können – wachen!
Den Eindringling hören und melden, lange bevor Frauchen überhaupt irgendetwas gecheckt hat: „Die gammelt doch die ganze Zeit am Computer – einfach unmöglich, da bleibt die ganze Arbeit ja an mir hängen. Wie kann die da so entspannt sitzen, wenn draußen dauernd Menschen die Dreistigkeit besitzen, durchs Treppenhaus zu latschen, den Hausflügel zu betreten, ihre Glasflaschen in die Tonnen zu scheppern oder ihre Räder anzuschließen? Da habe ich ja mehr als genug zu tun! Leider scheint sie das gar nicht so zu begrüßen, wenn ich mal wieder einen Eindringling in meinem Territorium vermelde. Dabei möchte ich mich doch nur nützlich machen! Und neulich beim Grillen, als ich alle Radfahrer und Hunde angebellt habe, musste ich doch wohl die leckeren Würstchen verteidigen, oder?“

Ein Superhund. Last but not least, der wichtigste und wahrste Punkt! Lotte ist (m)ein Superhund. Ich habe sie mit all ihren Ecken und Kanten lieb und es gibt nichts schöneres, als abends mit ihr bei einem Film gemütlich zu kuscheln. Ein Leben ohne das Körbchen neben meinem Bett kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen.

 

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Das sind meine Würstchen. MEINE.

 

 

Aufgemampft I: Schmackiges

Den heutigen Eintrag widme ich ganz dem Thema: Leckerchen für zwischendurch.

Was ich seit Lottes Einzug an Schmackis gekauft habe, wie diese angekommen sind und meine Meinung dazu.

Anmerkung: Bei diesem Review handelt es sich KEINESFALLS um WERBUNG. Ich gebe hier lediglich meine subjektive Meinung zu einzelnen Produkten ab. 

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Leer gefuttert.

Ganz so groß ist unsere Sammlung noch nicht, da ich auch gerne für Lotte mal selbst backe oder beim täglichen Gassigehen einfach Trockenfutter als Belohnung verwende, das praktischerweise bei meinem Vielfraß-Hund bereits als super Motivator ausreicht.

Für längere Fahrten in den Öffis, zum Beispiel Bus oder Bahn, finde ich ein paar besondere Leckereien aber unabdinglich. Und Käse, der größte Hit, ist leider gerade bei warmem Wetter nicht immer praktisch.

Premiere Entenbrust, 70g für 2€ bei Fressnapf

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Leider nur ein Stockfoto, denn die Verpackung ist schon lange leer und in den Müll gewandert.
Die Entenbruststreifen habe ich bei Fressnapf gekauft und wurden von Lotte gerne als besondere Belohnung in der S-Bahn oder beim Klickertraining angenommen.
Da ich auf Inhaltsstoffe achte, habe ich mir unter allen Trockenfleisch-Produkten dieses ausgesucht – es besteht, wie die meisten, zum Großteil aus Fleisch und pflanzlichen Nebenerzeugnissen.
Ich werde es auf jeden Fall wieder kaufen, da diese Marke offenbar auch auf Konservierungsstoffe verzichtet. Dafür gebe ich auch gerne mal ein paar Cent mehr aus.

Vitakraft BEEF Rindfleisch-Streifen, 80g für 1,99€ bei Kaufland

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Als ich an der Hundeprodukt-Abteilung vorbeiging, musste ich diese Trockenstreifen einfach mitnehmen, da sich die Entenbrust-Schmackis dem Ende neigten. Der Preis war recht gut und von den Inhaltsstoffen her hatte ich nicht viel auszusetzen – lediglich der Vermerk „mit Konservierungsstoffen“ störte mich.

Aber egal, dachte ich, mein Hund ist nicht aus Zucker und wird nicht daran sterben.
Also packte ich sie kurzerhand in den Einkaufswagen.
Lotte empfand die Rindfleisch-Happen natürlich als einen Gaumenschmaus.
Der Vorteil ist, dass sie sich leichter in kleine Stückchen reißen lassen als die Entenbrust-Streifen. Dies ist praktisch, da ich nie ganze Stücke verfüttere,sondern lieber in kleinere Häppchen aufteile.
Wieder kaufen würde ich sie bei Gelegenheit auf jeden Fall, da Lotte sie gut vertragen hat und sie recht günstig sind – wie man sieht, erhält man hier für denselben Preis 10g mehr als bei der oben genannten Marke.

 Premiere Bonies, 200g für 2,99 bei Fressnapf

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Diese kleinen Knochen-Häppchen waren meine allerersten Leckerlies, die ich kurz vor Lottes Einzug gekauft habe. Dementsprechend habe ich sie ganz akribisch ausgewählt 😉 Viele dieser Snacks hatten verschiedene Zusätze, u.a. Farbstoffe und Zucker. Da hatte ich am Schluss die Wahl zwischen einer großen Packung Chewies-Happen oder den Bonies. Entschieden habe ich mich für die Letzteren.

Mir gefiel die Knochenform gut und außerdem ging ich davon aus, dass kein Hund dazu wirklich nein sagen würde. 😉
Bezüglich der Inhaltsstoffe war mir neben fehlenden „nicht-natürlichen“ Zusätzen lediglich wichtig, dass keine Tiermehle enthalten waren.
Nebenerzeugnisse mögen nicht so der Hit sein, allerdings handelt es sich ja hierbei nur um eine „Kleinigkeit für Zwischendurch“.

Wahrscheinlich werde ich sie aber nicht wieder kaufen, da simples Trockenfleisch mit weniger „Drumherum drin“ sehr gut bei Lotte ankommt und ich ihr sowieso bereits Trockenfutter als Belohnung gebe.
Möchte ich eine besondere Schmackigkeit haben, greife ich lieber nicht mehr auf Trockenfutterartiges zurück.

Dein Bestes Dental Zahnpflege-Sticks, 7 Stck. für 0,95€ von DM

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Da Lotte gepresste Rinderhaut-Knochen tunlichst verschmäht, habe ich ihr neulich diese Zahnpflege-Sticks zum Knabbern mitgebracht.
Eigentlich wollte ich gerne die bunten Bürsten kaufen, aber künstliche Farbstoffe empfinde ich einfach als vollkommen unnötig.

Von den Inhaltsstoffen her nicht sehr hochwertig, habe mir allerdings erhofft, dass diese Knabberei den Hund etwas beschäftigt und dem Gebiss etwas zu tun gibt. Leider sind diese Sticks doch etwas anders als erwartet.
Ich dachte, sie wären wirklich hart, ähnlich wie die Rinderhautknochen. Dies muss ich aber verneinen: Die Konsistenz ähnelt eher Gummi und Lotte benötigt rund eine Minute, um so einen etwa 20cm langen Stick zu vertilgen. Zusätzlich miefen die Teile leider ganz schön – besonders beim Öffnen der Packung strömt einem ein unangenehmes Rüchlein entgegen.

Ob diese Sticks wirklich die Zähne pflegen? Ganz sicher bin ich nicht, denn sie sind schnell verspeist und ziemlich weich.
Ich werde diese Teile wohl nicht erneut kaufen sondern weiterhin nach einem guten Kau-und Zahnpflegeprodukt suchen, das auch dem Hund länger Freude bereitet.

Das war es mit dieser Runde „aufgemampft“. Wahrscheinlich wird es in naher Zukunft einen weiteren Beitrag geben, wenn wir wieder genügend Gemampftes angesammelt haben. 🙂

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Was sind die Lieblingsleckereien eurer Fellnase?

 

 

Zwiespalt Kastration

Heute meine Gedanken zu einem Thema, das mich beschäftigt, seitdem Lotte bei mir eingezogen ist.

Denn als ich sie übernommen habe, steckte sie gerade mitten im Beginn ihrer ersten Läufigkeit.
Wie stressig das wirklich sein kann, habe ich dann gleich erfahren dürfen.
In einem Hunde-Ballungsgebiet mit einer Überzahl an intakten Rüden kann man sich dies wie beim Rattenfänger von Hameln vorstellen. Bloß, dass es sich nicht um Ratten handelt sondern um liebestolle Rüden, die beim Duft einer läufigen Dame alles um sich herum vergessen.
Natürlich war das ganze insofern gut, dass ich unmittelbar diese Erfahrung machen konnte. Eine Erfahrung, die früher oder später jedem Hündinnenbesitzer zu gute kommt, der sein Tier nicht aus einem Heim hat.

Richtig, Lotte kommt aus dem Tierschutz. Aber sie ist ja noch sehr jung und im mallorcinischen Tierheim wurde weder eine Kastration noch ein Leishmaniose-Test vorgenommen.
Über ersteres bin ich sehr froh, denn mit ein bisschen Recherche findet man schnell heraus, dass eine Kastration während der „Pubertät“ und vor der ersten Läufigkeit ganz und gar nicht das Gelbe vom Ei ist.

Auf jeden Fall kastrieren! – Dachte ich.
Als ich Lotte bekam, machte ich etwa eine Woche später einen Termin beim TA. In vier Wochen sollte sie kastriert werden, klarer Fall.
Denn bei mir überwiegte einfach die Panik, sie könnte doch irgendwie von einem Rüden „beglückt“ werden – und eine Option, auf ein Häuflein Welpen und ein Muttertier aufzupassen, habe ich absolut nicht.

Dann jedoch klärte mich meine Hundetrainerin über einige Fakten auf und brachte meinen Entschluss ins Wanken.
Ja, die Kastration einer Hündin ist eine große OP.
Aber welche anderen Nachteile sie birgt, kam mir anfänglich gar nicht in den Sinn.

Hormonelles Ungleichgewicht und Erkrankungen
Dabei ist ja vieles offensichtlich.
Zum Beispiel, dass der natürliche Hormonhaushalt des Hundes durcheinander gerät und dies sowohl die Streßverträglichkeit als auch das Sozialverhalten bei anderen Hunden negativ beeinträchtigen kann.
Lotte ist eine sehr entspannte und überhaupt nicht ängstliche Hündin.
Stress wie Autofahren bewältigt sie sehr gut, anpassungsfähig wie sie ist, gewöhnt sie sich schnell an unangenehmere Umstände wie beispielsweise Bus-oder Bahnfahrten.
Weitere Nachteile der Kastration sind spätere Inkontinenz oder mögliche Erkrankungen des Skeletts – besonders, wenn der Hund sich noch im Wachstum befindet.

Diese Informationen sind schnell herauszufinden und machen die Entscheidung für mich durchaus einfacher.

Prophylaxe?
Ich lese ja oft, dass die Kastration Gebärmutterentzündungen und Mammatumoren vorbeugen soll.
Ist das wirklich ein Argument?
Für mich nicht.
Mal ehrlich, würde ich mir die Brüste amputieren lassen, damit ich ausschließen kann, jemals Brustkrebs zu bekommen?
Oder die Gebärmutter entnehmen, damit sie sich ja niemals entzündet?
Natürlich würde das kein Mensch machen, ich auch nicht.
Und kein Arzt würde so etwas vornehmen, lediglich um irgendetwas vorzubeugen, wenn noch nie eine Krankheit bestand.
Warum also sollte ich dies bei meinem Hund tun?
Ja, Lotte KÖNNTE einmal Gesäugekrebs bekommen.
Sie könnte aber auch Lungenkrebs oder andere Tumore kriegen, ja, vielleicht wird sie auch bis zu ihrem Todestag von Krebs verschont bleiben. Dies bleibt natürlich zu hoffen.
Aber wenn man einmal nachdenkt, dann ist das Krebsrisiko bei Hunden nicht viel anders als beim Menschen.
Ich sehe es von daher wirklich nicht gegeben, zur Prophylaxe irgendwelche wichtigen Organe aus meiner Hündin herausräumen zu lassen.

Von somanchen habe ich gehört, dass die Kastration mehr Vorteile als Nachteile erbringt.
Ob das stimmt, wird wohl die Zeit zeigen müssen.
Wenn es lediglich dabei bleibt, drei Wochen lang an der Leine liebestolle Rüden verscheuchen zu müssen, werde ich wohl keine Kastration in Betracht ziehen.
Sollte es allerdings doch größere Schwierigkeiten geben, muss ich meinen Entschluss vielleicht überdenken – jedoch keinesfalls unter einem Alter von 2 Jahren.

Mein persönliches Fazit
Ich bin heilfroh, dass ich den Termin zur Kastration ersteinmal nicht wahrgenommen habe.

In Lottes momentanem Lebensabschnitt wäre diese Entscheidung definitiv die falsche gewesen.
Am liebsten hätte ich gerne eine „normale“ Hündin in ihrem natürlichen Zustand, mit einem geregelten Hormonhaushalt und allen Organen. Das bedeutet, dass ich eher gegen eine Kastration ohne medizinische Indikation bin.

Dennoch möchte ich natürlich abschließend sagen, dass ich absolut niemanden dafür verurteilen würde, der sein Tier kastrieren lässt, ganz gleich ob männlich oder weiblich.

Ebenso, dass ich natürlich auch für Input und Meinungen jeder Art offen bin, denn es gibt noch viel zu lernen 😉

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Ins Grüne!

Am Wochenende haben Lotte und ich uns in grüne Gefilde begeben.

Als Stadthund und-Mensch bekommt man nicht oft einen richtigen Wald zu sehen, vor allem dann nicht, wenn man in einem sehr urbanen Gebiet lebt.

Jedoch bestellte ich vor einiger Zeit das Buch Berlin geht Gassi, zudem ich in naher Zukunft hier auch noch etwas schreiben möchte, und suchte gleich die naheliegendste Route heraus.

Und, oh Wunder: Gerade mal eine halbe bis dreiviertelstunde entfernt liegt die herrlichste Natur!
So machten wir uns also auf, bewaffnet mit Trinknapf, Wasser und Snacks und erreichten nach nicht allzulanger Zeit den Startpunkt der Wanderroute.
Diese übrigens befindet sich in Grünau und beginnt in der Rabindranath-Tagorestraße.

Wirklich stolz bin ich auf Lotte, dass sie ganz klasse ohne Leine mitgelaufen ist. Hier und da eine interessante Fährte, ein spannender Geruch – aber immer wieder blickte sie auf und rannte zurück auf den Weg, um mich ja nicht aus den Augen zu verlieren.
Anfänglich hatte ich sehr gezweifelt, einen kleinen jagd-und schnupperfreudigen Hund im Wald von der Leine zu lassen – aber ich wurde positiv überrascht.

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Auch für mich ist ein Waldspaziergang immer spannend und ein Genuss. Es riecht nach Natur, Bäume und Waldboden sind größtenteils unberührt und nicht bereits von hunderten Hundepfoten heruntergewirtschaftet und zerbuddelt.

Besonders Lotte bevorzugt es, mit der Schnautze im raschelnden Laub zu stöbern.

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Wir verfolgten den Wanderpfad bis nach Eichwalde, wo wir dann anschließend, nach einer kleinen Pause, mit der S-Bahn zurück in die Heimat fuhren.

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Eichwalde

Unterwegs begegneten wir bei dem schönen Wetter natürlich einigen Radfahrern, die sich meist freundlich bedankten, wenn ich Lotte zurückrief und kurz festhielt.

Mein Fazit jedenfalls: Diese Wanderung hat uns beiden viel Freude gemacht und war besonders für Lotte eine tolle Abwechslung zu Hundewiese und kleinen Auslaufgebieten. Ganz sicher werden wir demnächst noch einmal das schöne Grünau besuchen – dann allerdings nicht ohne am kleinen Flüßchen „Krumme Lake Grünau“ entlang zu wandern. Dieses nämlich ist uns wohl leider entgangen, weil ich den Pfad nicht verlassen habe.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder. 🙂

 

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Ein abgestorbener Baum.

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Was das wohl für Pilze sind?

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Ein wahres Stöckchenparadies! Endlich ordentliches Gnabbelmaterial.

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So viele Gerüche…

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…und so viele Geräusche!

Rezept: Protein-Happen

Zwei Hundekeks-Rezepte habe ich bereits ausprobiert – gefunden habe ich sie bei Moe and Me. Diese kamen sehr gut an, also habe ich mich mal inspirieren lassen und selbst etwas ausprobiert.

Lotte liebt Käse einfach über alles, deswegen dachte ich mir: Warum nicht mal etwas mit lecker Käse backen?

Die Protein-Happen sind als Leckerchen für Zwischendurch gedacht oder als eine besondere Belohnung und sind sehr einfach herzustellen!

Ihr benötigt:

250g Vollfett-Quark*
100g Vollkornmehl
40g Käse, gerieben oder klein geschnitten

*Je weniger Fett ein Michprodukt enthält, umso höher ist der Milchzucker-Anteil. Da Milchzucker von Hunden nicht so gut vertragen wird, nehme ich gerne Vollfett-Profukte.

Den Quark und das Vollkornmehl in eine Rührschüssel geben und zu einer homogenen Masse vermengen. Dann die Käsestückchen hinzugeben und gleichmäßig untermischen.

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Der fertige Teig.

Den Ofen könnt ihr nun schonmal vorheizen. Währenddessen formt ihr den Teig zu kleinen Bällchen von etwa 2cm Durchmesser.

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Teigbällchen auf den Backpapier.

Wenn ihr die fertigen Happen auf dem Backpapier ausgebreitet habt, wandern sie bei 175°C für etwa 20 Minuten in den Ofen.

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So in etwa sollte das Ergebnis aussehen.

Die Leckerchen haben eine brotartige Konsistenz, sind außen etwas härter, innen weich und eher „luftig“. Sie sollten nicht zu hart werden und leicht knusprig braun sein.

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Der Geschmackstest wurde auf jeden Fall bestanden.

Backt ihr für euren Hund? Falls ihr das Rezept ausprobiert habt, freue ich mich über Rückmeldungen, ob es geschmeckt hat. 🙂

Der Abendmuffel

Lottes „Blasen-Limit“ habe ich noch nicht ermitteln können. Das ist auch besser so und dazu soll es bestenfalls auch nie kommen. Allerdings ist dies auch nicht schwer, da Lotte offenbar nie richtigen Harndrang hat. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob sie genug trinkt, aber scheinbar ist jeder Hund individuell was die Notdurft betrifft.

Jedenfalls habe ich entdeckt, dass sie nach einer letzten Runde gegen 18/19 Uhr problemlos am nächsten Morgen zwischen 8 und 9 losgehen kann und sich dann immer noch mindestens 10 Minuten zeit nimmt bis zum kleinen Geschäft.

Natürlich versuche ich ihr oft zu ermöglichen, dass sie sich später am Abend noch einmal erleichtern kann. In den ersten Tagen bin ich tatsächlich noch mit ihr gegen 22,23 Uhr raus gegangen und das war alles kein Problem. Ich hatte das Gefühl, sie könnte noch zwei Stunden weiter spazieren.

Nun gehen wir aktuell zwischen 20 und 21 Uhr in die letzte Runde. Einige Zeit nach ihrem Einzug begann sie dann, auf dem Rückweg in Sichtweite der Tür stark zu ziehen. Ich war sicher, dass dies an einem Hund lag, der einige Meter vor uns in einer Haustür verschwand. Auch, wenn sie mich bis zur Wohnungstür ziehen wollte. Jedoch bemerkte ich schnell: Nein, der Hund war nicht der Grund!

Denn auch bei weiteren Runden gegen 21 Uhr begann das Ziehen in Sichtweite der Haustür und auch ein aufforderndes Wuffen gesellte sich dazu. Ich habe recht schnell verstanden, was Lotte mir damit sagen wollte:

Ich will nach Hause! Ich hab keinen Bock auf Gassi, ich will lieber in mein warmes Kuschelbett – was soll das hier?

Ich dachte dann, man könnte doch gegen acht noch eine größere Abschlussrunde machen, da am Tage nicht so viel passiert war. Die Dämmerung brach langsam herein, aber es war noch kein bisschen dunkel.

Jedoch musste ich bemerken, dass Lotte davon augenscheinlich nicht viel hielt.

Auf dem Hundeplatz wuffelte und knurrte sie auf einmal andere Hunde an und stimmte in Bellkonzerte ein, die von einem hunderte Meter weiter entfernten Hund gegeben wurden.

Und dies war nicht das erste Mal, dass sie sich eher untypisch verhielt. So blaffte sie einige Tage zuvor ein Kind auf einem Fahrrad an, das die Wiese überquerte, und provozierte eine lautstarke Unterhaltung mit einem Genossen.

Also gut Lotte, ich habe Verstanden! Irgendetwas passt dir am abendlichen Gassi gehen nicht, also gehen wir eben nur kurz pinkeln und nicht mehr auf die Wiese.

Beim gestrigen, wirklich kurzen Toilettengang meckerte sie mit einem Nachbarn, der zeitgleich mit uns nach Hause kam und nutzte gleich die nächste Chance sich zu beschweren, als sie zwei weitere Nachbarn im Hof erblickte.

Ich muss anmerken, dass Lotte eigentlich ein eher ruhiges Tier ist und nur zu bestimmten Anlässen vereinzeltes Bellen von sich gibt. Das ausdauernde Meckern am Abend kam also für mich sehr überraschend.

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Abends ist es im Bett am schönsten!

Woran genau das liegt, kann ich nicht sagen. Angefangen hatte es mit dem Ankläffen von Radfahrern mit Frontlicht. Eigentlich bin ich mit ihr öfters bereits später am Abend von einem Freundebesuch heimgegangen, was nie ein Problem war. Und auch Abends geht sie durchaus motiviert zum Gassigang, obwohl die Vorfreude nicht ganz so groß ist wie am Tage.

Eine Theorie meinerseits ist, dass ihr die Dämmerung oder Dunkelheit doch irgendwie suspekt geworden ist und sie deswegen aus „Sicherheitsgründen“ vermehrt ihr Bellorgan benutzt, wenn sie Hunde und Menschen durch bloßes Sehen nicht mehr richtig ausmachen kann.

Im Großen und ganzen finde ich es aber nicht stöhrend, da ich selbst ein absoluter Tag-und Morgenmensch bin und Abends auch nicht mehr viel Action brauche.

Ist euer Vierbeiner auch so ein Abendmuffel? Und wie macht sich das bemerkbar?

 

Der innere Öko

Ich bin eigentlich überhaupt kein ökologie-begeisterter Mensch. Ich kaufe ganz normales Essen, es darf auch mal etwas Günstiges sein, einmal die Woche Fast-Food und natürlich die obligatorische Schokolade, von der ich mir jeden Tag ein bisschen gönne. Gesunde und frische Ernährung finde ich wichtig, aber übertreiben sollte man es damit nicht. Bioläden meide ich meistens, bis auf 1-2 Male im Jahr, wenn ich doch einmal etwas Extravagantes brauche.

Wie nun ist es aber beim Hund? Tja. Lotte kann sich natürlich nicht selbst aussuchen was sie isst und ist daher vollkommen auf meine Urteilskraft angewiesen. Und hier liegt der Hase im Pfeffer: Als blutiger Anfänger habe ich viele Bedenken!

Barf? Nassfutter? Trockenfutter? Welche Marke? Was darf drin sein, was sollte drin sein? Gar nicht so leicht, bei so viel Auswahl!

Nach einiger Recherche habe ich mich dann für eine Mischung aus Nassfutter und Trockenfutter entschieden, beide von zwei verschiedenen und etwas teureren Marken. Lotte schmeckt nahzu fast alles, obwohl sie bei Trockenfutter durchaus wählerisch ist. Zumindest meidet sie das bereitgestellte Futter, das bei Fressnapf im Eingangsbereich zu finden ist – dahingehend eine anspruchsvolle Dame, wie es scheint.

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Hauptsache was zu Futtern! – Findet jedenfalls Lotte.

Jedoch bemerke ich oft, wie ich genauestens die Inhaltsangaben von Snacks, Kauartikeln und allem, was man so in die Schnute packen kann, durchstudiere.

Farbstoffe? Kommen mir nicht ins Hundemaul. Wozu auch, welcher Hund interessiert sich für die Farben von Leckerlis, zumal Hunde Farben sowieso anders wahrnehmen.

Tiermehl? Nein danke. Denn diese „Mehle“ sind alle mehr oder minder suspekte Reste, die durchaus nicht vom Fleisch des Tieres stammen müssen sondern auch einfach Schnabel-und Klauenpampe sein können.

Zucker? Ja, das habe ich auch schon gelesen und auch das verstehe ich nicht. Ein Hund mag auch Kauartikel ohne Süße, wozu also dieser unnötige Zusatz? Wenn der Hund etwas Süßes bekommen soll, greife ich da lieber zu Honig oder Ahornsirup – natürlich nur in Maßen…

Konservierungsstoffe? Neulich habe ich eine Packung getrocknetes Rindfleisch gefunden, in dem als einziger Zusatz diese Konservierungsstoffe angegeben waren. Nach kurzem Hadern habe ich mich dann doch dafür entschieden, da es sich nur im kleine Schmackis als Belohnung handelt.

Plastikspielzeug? Der Kong ist natürlich ein wichtiges Utensil, auf das wir nicht verzichten wollen. Aber bei Kauspielzeug aus Plastik treibt mich auch hier die Sorge, dass dies Lotte langfristig vergiften könnte. Denn im Gegensatz zu Kinderspielzeug gibt es hier eine gesetzlichen Regelungen über Inhaltsstoffe.

Ist das gesund? Allgemein informiere ich mich viel darüber, was für die Hundegesundheit zusätzlich förderlich sein könnte und was für Produkte eventuell sogar schädlich sein könenn. Hier gibt es Warnungen über giftige Kauknochen aus China oder mit Chemikalien vollgepumpe Knabberknoten. Unsicher macht es allemal – was genau gebe ich meinem Hund da?

Was auch immer mir suspekt erscheint – sobald ein Produkt nicht aus rein natürlichen Bestandteilen besteht, lege ich es beiseite. All die Dinge, die mir eigentlich bei meinem eigenen Essen nicht besonders wichtig erscheinen, beachte ich bei Lottes Ernährung eingehendst.

Wie ist dies bei euch? Übertreibe ich vielleicht ein wenig? Bekommt euer Hund auch mal ein „ungesundes“ Naschi? Worauf achtet ihr bei Futterbestandteilen und was sind eure Lieblings-Leckerlis?

 

 

Eine kleine Dame aus Mallorca

Nach Jahren der Überlegung habe ich es endlich gewagt! Der Traum vom eigenen Hund, den man oft lange hegt – er wurde erfüllt.

Nun habe ich mich entschlossen, diesen kleinen Blog zu eröffnen – rund um diese süße Hundedame, die nun seit mehreren Wochen ganz neuen Wind in mein Leben gebracht hat. Denn ich habe oft so viele Gedanken und auch Fragen in meinem Kopf, dass ich diese nicht nur gerne teilen möchte. Ich finde auch spannend zu erfahren, was andere Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern so erleben und ob vielleicht der ein oder andere Hund die manchmal seltsamen und witzigen Eigenschaften des eigenen teilt.

Lotte wird im Mai ein Jahr alt. Geboren wurde sie in Mallorca und kam dann nach Deutschland. Von einer Pflegestelle aus ist sie nun bei mir gelandet und darüber bin ich sehr froh – denn sie ist ein toller Hund!

Lange gesucht habe ich eigentlich nicht. Im örtlichen Tierheim gab es leider keine Hunde, die für einen Anfänger tatsächlich geeignet waren. Und da ich nicht irgendein Tier mitnehmen wollte, um einen Hund zu haben, ging ich „mit leeren Händen“ wieder nach Hause.

Recherchen im Internet brachten mir hier mehr. Bei verschiedenen Organisationen des Auslandstierschutzes durchkämmte ich die Websites, bis ich irgendwann auf eine Hündin stieß, die ich unbedingt kennen lernen wollte. Diese jedoch war ob ihrer Ängstlichkeit kein geeigneter Anfängerhund, woraufhin mir Lotte vorgeschlagen wurde – die eigentlich Luna hieß.

Lotte konnte ich an der Pflegestelle kennen lernen. Und dann ging mir die lebhafte kleine Maus nicht mehr aus dem Kopf. So geschah es, dass sie bereits zwei Tage später bei mir Einzug hielt, mit Sack und Pack.

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Das Körbchen wurde gleich begeistert genutzt.

Seitdem erleben wir jeden Tag neue Dinge – und vor allem lerne ich auch jeden Tag etwas Neues über diese Hündin, worüber ich in diesem Blog gerne berichten möchte.