Der innere Öko

Ich bin eigentlich überhaupt kein ökologie-begeisterter Mensch. Ich kaufe ganz normales Essen, es darf auch mal etwas Günstiges sein, einmal die Woche Fast-Food und natürlich die obligatorische Schokolade, von der ich mir jeden Tag ein bisschen gönne. Gesunde und frische Ernährung finde ich wichtig, aber übertreiben sollte man es damit nicht. Bioläden meide ich meistens, bis auf 1-2 Male im Jahr, wenn ich doch einmal etwas Extravagantes brauche.

Wie nun ist es aber beim Hund? Tja. Lotte kann sich natürlich nicht selbst aussuchen was sie isst und ist daher vollkommen auf meine Urteilskraft angewiesen. Und hier liegt der Hase im Pfeffer: Als blutiger Anfänger habe ich viele Bedenken!

Barf? Nassfutter? Trockenfutter? Welche Marke? Was darf drin sein, was sollte drin sein? Gar nicht so leicht, bei so viel Auswahl!

Nach einiger Recherche habe ich mich dann für eine Mischung aus Nassfutter und Trockenfutter entschieden, beide von zwei verschiedenen und etwas teureren Marken. Lotte schmeckt nahzu fast alles, obwohl sie bei Trockenfutter durchaus wählerisch ist. Zumindest meidet sie das bereitgestellte Futter, das bei Fressnapf im Eingangsbereich zu finden ist – dahingehend eine anspruchsvolle Dame, wie es scheint.

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Hauptsache was zu Futtern! – Findet jedenfalls Lotte.

Jedoch bemerke ich oft, wie ich genauestens die Inhaltsangaben von Snacks, Kauartikeln und allem, was man so in die Schnute packen kann, durchstudiere.

Farbstoffe? Kommen mir nicht ins Hundemaul. Wozu auch, welcher Hund interessiert sich für die Farben von Leckerlis, zumal Hunde Farben sowieso anders wahrnehmen.

Tiermehl? Nein danke. Denn diese „Mehle“ sind alle mehr oder minder suspekte Reste, die durchaus nicht vom Fleisch des Tieres stammen müssen sondern auch einfach Schnabel-und Klauenpampe sein können.

Zucker? Ja, das habe ich auch schon gelesen und auch das verstehe ich nicht. Ein Hund mag auch Kauartikel ohne Süße, wozu also dieser unnötige Zusatz? Wenn der Hund etwas Süßes bekommen soll, greife ich da lieber zu Honig oder Ahornsirup – natürlich nur in Maßen…

Konservierungsstoffe? Neulich habe ich eine Packung getrocknetes Rindfleisch gefunden, in dem als einziger Zusatz diese Konservierungsstoffe angegeben waren. Nach kurzem Hadern habe ich mich dann doch dafür entschieden, da es sich nur im kleine Schmackis als Belohnung handelt.

Plastikspielzeug? Der Kong ist natürlich ein wichtiges Utensil, auf das wir nicht verzichten wollen. Aber bei Kauspielzeug aus Plastik treibt mich auch hier die Sorge, dass dies Lotte langfristig vergiften könnte. Denn im Gegensatz zu Kinderspielzeug gibt es hier eine gesetzlichen Regelungen über Inhaltsstoffe.

Ist das gesund? Allgemein informiere ich mich viel darüber, was für die Hundegesundheit zusätzlich förderlich sein könnte und was für Produkte eventuell sogar schädlich sein könenn. Hier gibt es Warnungen über giftige Kauknochen aus China oder mit Chemikalien vollgepumpe Knabberknoten. Unsicher macht es allemal – was genau gebe ich meinem Hund da?

Was auch immer mir suspekt erscheint – sobald ein Produkt nicht aus rein natürlichen Bestandteilen besteht, lege ich es beiseite. All die Dinge, die mir eigentlich bei meinem eigenen Essen nicht besonders wichtig erscheinen, beachte ich bei Lottes Ernährung eingehendst.

Wie ist dies bei euch? Übertreibe ich vielleicht ein wenig? Bekommt euer Hund auch mal ein „ungesundes“ Naschi? Worauf achtet ihr bei Futterbestandteilen und was sind eure Lieblings-Leckerlis?

 

 

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